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"MMX, SSE, AMD-V, Core Stepping, TPD, EIST, 1288-ball micro-FCBGA, Socket 988..." - diese Aufzählung, alles Merkmale heutiger CPUs, ließe sich noch zeilenweise weiterführen. Während man sich als Käufer früher bestenfalls auf die Taktfrequenz konzentrierte, kommt man heute nicht mehr drumherum, sich mit den verschiedenen Technologien auseinanderzusetzen. Sofern man denn auch die bestmögliche CPU für das geplante Einsatzspektrum erwerben möchte, wovon auszugehen ist.
- Soll eine CPU für Video-Transcodierungen eingesetzt werden, war bisher die Anzahl der Kerne (physisch oder virtuell) das Maß der Dinge. Nun bringt Intel mit Sandy Bridge eine interne Beschleunigung fürs Transcoding, die selbst mehrkernige CPUs deklassiert.
- Möchte man sich einen Dateiserver zusammenbauen, ist der Stromverbrauch der CPU ein entscheidendes Kriterium. Ein erster Blick wird auf die TDP (Thermal Design Power) geworfen. Je niedriger, umso besser. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn entscheidender sind Stromsparmechanismen wie Speedstep oder Cool 'n' Quit, und bei diesem Verwendungszweck der Verbrauch bei niedriger Auslastung.
- Darfs dann noch der Einsatz für virtuelle Maschinen sein, sind Virtualisierungstechnologien wie AMD-V oder VT-x/d vorteilhaft.
Als wäre man damit noch nicht genug beschäftigt, gibt es zudem oft noch viele Varianten innerhalb der selben Familie. Für ein Beispiel sollen die Modellnummern E6750, E8190, E7300, E6700 und E8200 herhalten Alle beschreiben einen Intel Core 2 Duo 2.66GHz für den Sockel 775. Und dennoch besitzen sie im Detail unterschiedliche Spezifikationen, bzw. Eigenschaften.
Eine Möglichkeit Herr über diesen Dschungel an Informationen zu werden, wäre sicherlich die Herstellerseiten aufzusuchen und sich dort auf die Suche nach den Spezifikationen zu machen. Allerdings kann sich so was zu einer regelrechten Sisyphusarbeit entwickeln. Erst recht, wenn man Prozessoren miteinander vergleichen möchte.
Die effektivste Seite für Prozessorinformationen stellt wohl cpu-world.com dar. Schon auf der Startseite kann man sich an einer Zeitleiste die jeweilige Prozessorgeneration aussuchen.
Ist dies geschehen, bekommt man eine Generationenübersicht. Neben der ausgewählten, werden auch die vorherige Generationenfamilie, sowie die Folgegeneration mit allen wichtigen Eckdaten gegenübergestellt.
Darunter folgt eine Liste aller Prozessoren der ausgewählten Generation. Wählt man einen Prozessor aus, findet man auf einen Blick alle relevanten Daten zu diesem Typ. Gegebenenfalls werden die Informationen noch durch Fußnoten ergänzt.
Neben dem Informationsgehalt und der sauberen Gliederung ist wohl die herstellerunabhängige Vergleichsmöglichkeit der Prozessoren untereinander besonders hervorzuheben. Direkt aus dem Informationsfenster zu einer CPU lassen sich die Kerndaten mit einer anderen CPU vergleichen. Aus dem Benchmarkreiter heraus sind gleich mehrere Prozessoren wählbar. Über ein Pull-Down Menü lässt sich die Performance der Prozessoren anhand verschiedener Benchmarks vergleichen.
Eine weiteres Feature ist die Suche nach Prozessoren mit bestimmten Eigenschaften. Eine Fülle an Entscheidungskriterien lässt hier kaum Wünsche offen. Ergänzt wird das Angebot durch aktuelle Nachrichten zum Thema Prozessoren und einem Forum.
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